Emil Widmann

"Die Berge, die wir versetzen müssen, sind in unserem Bewusstsein."

(Reinhold Messner)

Durch meinen Vater, der lange Jahre Obmann der Bergrettung in Neukirchen war, wurde ich bereits sehr früh auf Bergtouren in der näheren und auch etwas weiteren Umgebung mitgenommen. Mit 21 Jahren beendete ich die Ausbildung zum Bergführer. In den 90er Jahren machte ich einige Auslandsbergfahrten nach Nepal und auch nach Ostafrika. 2001 gründeten wir gemeinsam die Bergführervereinigung Oberpinzgau, seit 2008 bin ich außerdem Pächter und Wirt der Kürsingerhütte und ich betreibe das Bergführer Büro in Neukirchen am Großvenediger.

Wo bist du hauptsächlich unterwegs?

In den heimatlichen Bergen. Im Winter als Schitourenführer in den Kitzbühler Alpen, von März bis in den Herbst berufsbedingt hauptsächlich im Obersulzbachtal am Großvenediger, am Großen Geiger und auf der Schlieferspitze

Was war deine schönste Tour?

Mt. Kenia, Batian Nordwestgrat, 1996

Warum bist du Bergführer geworden?

Toni Hölzl, der damalige Leiter der Bergsteigerschule Oberpinzgau kam bei uns zu Hause vorbei und sagte: "Emil, du kannst zur Aufnahmeprüfung fahren, da sehe ich bei dir kein Problem". Mit so viel moralischem Rückhalt fuhr ich dann tatsächlich nach ein wenig Klettertraining als junger Bursch zur Aufnahmeprüfung, die ich mit dem nötigen Glück auch bestand.

Lieblingstour/Berg?

Großvenediger, Westgrat; eine schöne und abwechslungsreiche Hochtour, die alles bietet, was das Bergsteigerherz begehrt

Sonstiges was du dem Kunden mitteilen möchtest:

Wer nie losgeht wird nie ankommen.