Günter Volgger

"Nicht der Berg ist es, den man bezwingt, sondern das eigene Ich."

(Edmund Hillary)

Seit meiner Kindheit bin ich gerne in den Bergen unterwegs. Mit der Zeit entdeckte ich auch das Klettern, Schitourengehen, Bergsteigen und Eisklettern für mich. Die Vielfältigkeit der Bergführer-Tätigkeiten gefällt mir sehr gut. Seit dem Abschluss der Bergführer-Ausbildung in Chamonix arbeite ich nebenberuflich als Bergführer. Hauptberuflich war ich zuerst einige Jahre in der Bankbranche tätig, nun unterrichte ich als Lehrer an der Handelsakademie Zell am See. Ich genieße die Zeit, die ich neben Familie und Beruf in den Bergen verbringen kann. Die Berge sind meine große Leidenschaft.

Wo bist du hauptsächlich unterwegs?

Hauptsächlich bin ich in den heimatlichen Bergen unterwegs (z.B. Großglockner, Großvenediger, Stubacher Sonnblick, Hochkönig, Dachstein, Kaisergebirge, Dolomiten). Darüber hinaus führten mich meine bisherigen Touren in verschiedene Regionen der Alpen: Chamonix (z.B. Mont Blanc), Zermatt (z.B. Monte Rosa, Obergabelhorn, Zinalrothorn, Matterhorn), Engadin (z.B. Piz Badile, Piz Palü, Piz Bernina), Sulden (z.B. Ortler, Monte Cevedale) und Grindelwald (z.B. Mönch, Finsteraarhorn).

Was war deine schönste Tour?

Rundtour Arbengrat am Obergabelhorn – Überschreitung Zinalrothorn

Lustigstes Erlebnis am Berg bzw. beim Führen?

Bei mir gibt es nichts zu lachen! :) :) :)

Warum bist du Bergführer geworden?

Seit jeher haben mich die Berge und das Bergsteigen fasziniert. Bei meinen eigenen Bergtouren entstand zum einen der Wunsch, mehr darüber zu lernen, wie ich sicherer unterwegs sein kann. Zum anderen wollte ich die Bergerlebnisse und die Freude daran mit anderen teilen. Ich möchte meinen Gästen die Schönheit der Gebirgswelt zeigen, dabei für größtmögliche Sicherheit sorgen und bleibende Erinnerungen entstehen lassen.

Lieblingstour/Berg?

Ich habe sooooo viele Lieblingstouren!!!

Sonstiges was du dem Kunden mitteilen möchtest:

Von unten erscheint mancher Berg abschreckend, unüberwindbar. Wer trotzdem wagt hochzusteigen, wird erstaunt sein, wie viele Stufen und Griffe ein Weiterkommen ermöglichen, wie viele Bänder und Nischen genügend Platz zur Beschaulichkeit bieten. Mut fassen, sich aufraffen, dem Gipfel, dem Licht, zustreben. (Haberstich Kurt, Berge – Aufbruch zu neuen Horizonten, Tyrolia Verlag 2002)